29.03.2019 14:00 Alter: 198 days

Der optimale Reifendruck und seine Bedeutung

Der optimale Reifenluftdruck ist sowohl für das Fahrverhalten als auch die damit verbundene Sicherheit aller Insassen unerlässlich. Welcher Reifendruck für Ihr Fahrzeug richtig ist, gibt der Fahrzeughersteller vor. Die entsprechenden Angaben dazu finden Sie zum Beispiel in der Bedienungsanleitung, der Tankdeckelinnenseite oder den Reifendrucktabellen des Herstellers.

Doch ein falscher Reifendruck hat nicht nur Sicherheitsrisiken zur Folge, sondern kann sich auch auf viele weitere Faktoren negativ auswirken. Wir klären Sie über die Bedeutung des optimalen Reifenluftdrucks auf:

Optimalen Halt auf Straßen gewährleisten

Ein optimaler Reifenluftdruck sorgt für Kurvenstabilität und bietet Halt und Bodenhaftung auf der Straße. Ist der Reifendruck zu niedrig, kann das Auto schneller ins Schleudern geraten und droht bei einem Fahrbahnwechsel frühzeitig auszubrechen.

Schäden und Verschleiß minimieren

Der richtige Luftdruck hat auch ausschlaggebenden Einfluss auf die Lebensdauer Ihrer Reifen. Zu geringer Fülldruck gilt als eine der häufigsten Ursachen für Reifenschäden. Bei einem falschen Luftdruck liegt der Reifen nicht gleichmäßig auf der Fahrbahn auf, was dazu führt, dass Reifenmitte- und Außenseiten stärker abgenutzt werden. Eine gleichmäßige Reifenabnutzung ist nur möglich, wenn auch die komplette Lauffläche auf der Straße aufliegen kann. Bereits 0,5 bar zu wenig kann die Nutzungsdauer des Reifens um bis zu 30-40 Prozent verringern.

Längere Bremswege vermeiden

Ein zu niedriger Luftdruck verlängert den Bremsweg Ihres Fahrzeuges deutlich. Mit dem optimalen Reifendruck sorgen Sie dafür, dass der Reifen mit dem gesamten Profil auf der Straße aufsitzen kann und somit beim Bremsvorgang auch eine größere Reibungsfläche genutzt wird. Ist beispielsweise der Luftdruck in nur einem Reifen um 1 bar zu niedrig, so verlängert sich der Bremsweg Ihres Fahrzeuges bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h bereits um 4,5 Meter.

Kraftstoffverbrauch reduzieren

Ein zu geringer Reifendruck hat einen steigenden Rollwiderstand zur Folge. Dadurch erhöht sich der Spritverbrauch Ihres Fahrzeuges, die Abgaswerte steigen und somit wird nicht nur der eigene Geldbeutel, sondern auch die Umwelt stärker belastet.

Unsere Empfehlung: RDKS – Das Reifendruckkontrollsystem

Reifendruckkontrollsysteme (kurz RDKS) überwachen den Reifendruck während der Fahrt stetig. Nimmt der Reifendruck ab und ist zu niedrig, so warnt Sie das System mithilfe einer Leuchte. Seit dem 1. November 2014 müssen alle Autos und auch Wohnmobile in der EU mit einem solchen System ausgestattet sein. Zwar haben bereits viele Hersteller vor November 2014 RDKS in Fahrzeugen verbaut, jedoch galt dies nicht als Pflicht.

Um optimale Sicherheit zu gewährleisten, einen erhöhten Reifenverschleiß vorzubeugen und auch den Spritverbrauch nicht unnötig zu erhöhen, empfehlen wir die Nachrüstung von Reifendruckkontrollsystemen in Ihrem Fahrzeug.

Unsere Mitarbeiter vor Ort beraten Sie gern und klären Sie über Aufwand und Kosten auf. Sprechen Sie uns an – unsere Filialsuche hilft Ihnen, die nächste Reifen Helm Werkstatt in Ihrer Nähe zu finden.

Reifendruckkontrollsystem